Google Buzz in einigen Punkten im Vorteil gegenüber Twitter
Intensiv habe ich noch nicht “gebuzzert” (ob man dem wohl so sagt?). Trotzdem kann ich nach ersten Berührungen sagen, dass ich für Google Buzz keine Antipathie empfinde – im Gegenteil, ich sehe auf den ersten Blick sogar einige Vorteile gegenüber Twitter. Mein erster Eindruck:
1. Die Tatsache, dass Google Buzz genau im Maildienst eingebettet wurde, erachte ich als das grösste Plus. Der beste Ort ist der, wo die User immer wieder zurückkehren, und das ist erwiesenermassen der eigene Mailaccount.
2. Die Oberfäche ist bedienerfreundlich (sofern man sich mit dem Google Mailprogramm schon angefreundet hat). Die Bedienungsanordnung ist logisch und einfach.
3. Beim Erststart nimmt einem Buzz schon einiges an Arbeiten ab und fragt nach der Integrierung von gefundenen Verbindungen (Picasa, Twitter, Youtube usw.)
Nachdem jetzt die Panne mit der Privatsphäre auch behoben wurde, wird sich zeigen ob Google Buzz ein wirklicher Konkurrent zu Twitter werden kann. Das der Google Dienst Facebook dass Wasser abgraben könnte ist, zumindest momentan, nicht zu erwarten. Dafür kann Facebook noch viel zuviel mehr als Buzz. Warten wir die Entwicklung ab. Grosses Wachstumspotenzial in diesen ganzen Social Netzwerkplattformen haben sicher auch die App Entwickler. Diese Netzwerke müssen ja mit immer wieder mit neuen “Ideen” miteinander verknüpft und beworben werden. Schliesslich will der User ja überall mitreden können und das obwohl er nicht die Zeit hat überall anwesend zu sein.
