Social Media – Arbeitsabläufe automatisieren (Teil 1)
Mit Social Media können sie erfolgreich sein, aber auch am Arbeitsaufwand scheitern. Jeder der sich einigermassen mit Social Media auskennt kann bestätigen, dass Social Media ohne ein bestimmtes (nicht zu unterschätzendes) Mass an Zeit nicht durchführbar ist. Niemand kann ihnen genau sagen wieviele Stunden sie wirklich investieren müssen. So hängt der Zeitaufwand nicht zuletzt auch stark von den von ihnen gesetzten Zielen und dem Automatisierungsgrad ab. Nichtsdestotrotz -”Zeit ist Geld” – und deshalb gilt:
“Für Unternehmen, insbesondere KMU’s, ist es unabdingbar möglichst viele Abläufe zu automatisieren.”
Denn nur wenn sie viele Aufgaben auf “Autopilot” stellen können (mittels Tools, Dienste, Outsourcing usw.) erhalten sie auch genügend Zeitressourcen sich um die Kernangelegenheiten, nämlich dem Austausch mit ihrer Community widmen zu können.
Im heutigen 1. Teil, stelle ich ihnen einige Instrumente vor, die sie für das Online-Monitoring einsetzen können.
Online-Monitoring
Die Ueberwachung der von ihnen und Dritten im Netz verbreiteten Informationen über ihr Unternehmen und ihre Tätigkeiten gehört im Social Media Networking zur Kür. Damit sie immer auf dem Laufenden sind, brauchen sie Mess- und Analysetools, die sie entsprechend einsetzen können – vollautomatisch!
Zuerst stellt sich jedoch die Frage, was alles kann/will ich überhaupt überwachen? Hier eine Aufstellung mit möglichen Ueberwachungskriterien.
- Content – Sämtliche Publikationen und auch nur Auszüge davon können überwacht werden. So sind sie immer up-to-date, was der user von ihnen weiss
- Unternehmen – Ihr Firmenname und die damit verbundenen Schlüsselwörter, ihre URL’s, E-Mailadressen usw..
- Kunden – Erfassen sie die Stimmung der Kunden zu ihren Angeboten, indem sie Foren, Communities, Konkurrenzseiten usw. monitoren.
- Produkte – Wie äussert man sich über ihr Produkt und/oder Dienstleistung? Dies können auch einzelne Marken oder Artikel sein.
- Konkurrenz - Was machen die Mitbewerber? Was machen sie besser – oder auch schlechter?
- Namen – Ihren eigenen, der der Firma und was wird über ihre Mitarbeiter (Webmaster, Administratoren usw.) gesagt.
Die Werkzeuge dazu
Damit sie die Themen in obiger Liste überwachen können, benötigen sie natürlich auch die entsprechenden Instrumente dazu. Hier eine Liste:
Twitterüberwachung nach Keywörtern
http://search.twitter.com/
http://tweetbeep.com
Ueberwachung der gesamten Blogsphäre
http://www.bloglines.com
http://www.blogpulse.com
Monitoring des Google Inhaltes (ein sehr wichtiges und einfach zu bedienendes Tool)
http://www.google.de/alerts
Personen monitoring
http://www.yasni.de
Social Media Echtzeitsuche und Media Analyse
http://www.socialmention.com
Ueberwachung von Webseiten, Foren usw. (kostenpflichtig)
http://www.aignes.com
Mein persönlicher Favorit ist Google Alerts. Einfach einstellbar und die Suchbegriffe können über den RSS-Reader abonniert werden. Ausserdem für jegliche Art von Contentüberwachung einsetzbar.
Schauen sie also dass sie die Informationen nicht selber suchen müssen, sondern dass diese zu ihnen kommen (RSS-Feed, E-Mail usw). Nur so sparen sie Zeit!
Im Teil 2 erfahren sie weshalb sich Outsourcing in gewissen Bereichen auch für KMU’s lohnt. Und wo sie dafür die günstigsten Anbieter finden.
