Social Media Praxis – Beispiel anhand einer KMU letzter Teil (3)
Im 1. Teil war vor allem von der Strategieplanung die Rede, mit folgenden Schwerpunkten:
- Kundenorientierung (Aufklärung über Social Media und Social Media Marketing)
- Bedarfsabklärung
- Ziele, was soll mit SMM erreicht werden
- Verantwortlichkeiten (Storytelling)
- Wie weiter – wer macht was
Im 2. Teil wurden dann die verschiedenen Plattformen resp. Instrumente genauer definiert, und deren Anpassung an das vom Kunden vorgegebene CI berücksichtig. Zum Einsatz kommen folgende Plattformen:
- WordPress Blog als hauptsächliches Push-Element
- Facebook Seite
- YouTube
3. Teil Start und Coaching
Alles ist soweit vorbereitet, dass jetzt mit Social Media Marketing definitiv begonnen werden kann.
Ein Vorteil für den Kunden in diesem Fall ist der, dass er schon eine recht gute Adressdatenbank hat. Diese Kunden sollen mit einem Hinweis auf die neuen Social Networks angeschrieben werden. Damit diese aber nicht auf leere Seiten (ohne Inhalte) gelangen werden im Vorfeld zuerst erste interessante Posts und Beiträge geschrieben. Einige der Spielzeughersteller stellen auch Videoclips ihrer Produkte zur Verfügung. Diese werden via YouTube präsentiert. Es ist also wichtig, dass vor allem der Blog und die Facbeookseite schon “leben” und für den Besucher bereits einige Vorteile (Wettbewerb, Goodies, wertvolle Infos usw.) vorhanden sind.
Daily Business
Als file rouge für die ersten 2 Monate wurde folgendes Vorgehen ausgearbeitet.
- Blog: Wöchentlich mindestens ein Blogbeitrag passend zum festgelegten “Storytelling”. Wenn mehr drin liegt, umso besser.
- Facebook Seite: Täglich 2 – 5 gute Posts (Tipps und Tricks, Neuheiten, Infos usw.). Zur Fangewinnung wird auch der Einsatz von Facebook-Ads studiert (ist noch nicht def. bestimmt).
- Twitter: Täglich (Mo bis Fr) werden 3 – 5 Tweets gesendet. Ausserdem sollen ebenfalls täglich 30 bis 40 relevante Followings generiert werden. Hierzu dient die Video-Reihe von Twitt-Coach DocGoy als Unterstützung.
- YouTube: Wöchentlich ein neuer Clip zum Thema Holzspielzeuge (Neuvorstellung, Funktionsweise oder anderes).
- Diverses: Blog Kommentare auf Blgos mit ähnlichen Themen. 2 bis 3 Berichte in Newsportalen, Foren (pro Monat) usw.
Da “Die Drachenburg” in erster Linie eine Handelsfirma und nicht eine Social Media Agentur ist, sollen die Social Media Aktivitäten dem eigentlichen Geschäftsaufwand angepasst werden. Bis jetzt hat die Geschäftsleitung keinerlei Erfahrungswerte was den Aufwand ihres Onlinemarketing-Business anbelangt. Daher werden unweigerlich auch Korrekturen und Anpassungen vorgenommen werden müssen.
Nach der Probezeit wird eine “Aufwandbilanz” gezogen und festgelegt, was verbessert, angepasst, weggelassen, outgesourct wird. Ausserdem wird auch eine erste Erfolgskontrolle (stimmt die Strategie, Ziele usw.) gemacht.
Parallel zu obigen Tätigkeiten läuft auch immer das Coaching durch uns. Denn nur wenn man weiss wie etwas funktioniert, kann man es auch entsprechend anwenden. Dabei soll auch der Einsatz von Hilfstools und -diensten wie Hootsuite, Google Alerts, Posterous, Amplify usw. zum Zuge kommen.
Da es sich bei der Firma “Die Drachenburg” um ein erfahrenes, aufgeschlossenes Team handelt, habe ich keineswegs Zweifel, dass diese Social Media Strategie funktionieren wird und den Verantwortlichen sicherlich Aufwand aber auch viel Freude, und vor allem aber auch Ertrag in Form von mehr Kunden, einer guten Kundenbeziehung und mehr Umsatz bringen wird.
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