Virales Marketing anhand des Best Practice Beispiels "BrennDing"

Daniel Pioch von der Firma Holz Richter GmbH aus Lindlar, gehört zu den Machern der viralen Werbeaktion “Brennding”. Die Aktion ist erst kürzlich angelaufen, nimmt aber schon kräftig erste, virale Züge an.

Ich freue mich deshalb diesen Gastbeitrag von Daniel Pioch über virales Marketing in meinem Blog veröffentlichen zu können. Mit  der Betreuung von insgesamt 6 Onlineshops, hat er und sein Team schon einiges an Online-Marketing Erfahrungen sammeln können. Lassen Sie sich erklären, was es braucht und auf was es ankommt um so eine Kampagne auf die Beine stellen zu können…

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“BrennDing”

Die Idee hinter viralem Marketing spiegelt sich in der altbekannten Mund-zu-Mund Propaganda wieder. Immer mehr Firmen versuchen mit Viralkampagnen auf kostengünstige Art und Weise ihre allgemeine Popularität zu steigern. Doch warum erlebt diese Werbeform in den letzten Jahren einen so großen Aufschwung? Dies werde ich im Folgenden anhand eines Beispiels erklären.

Auf www.bbq-shop24.de/brennding/ finden sie eine noch recht junge Viralkampagne eines Onlineshops für Barbecuegrills. Hier kann man ein Foto oder einen Webcamschnappschuss von sich in einen amüsanten Bildhintergrund einfügen.

Das „BrennDing“ befolgt einen Großteil der Regeln, die zum Erfolg einer viralen Marketingkampagne führen, und eignet sich somit optimal als Verdeutlichungsbeispiel.

Der grundlegende Faktor, warum das virale Marketing einen immer wichtiger werdenden Aspekt in der Werbewelt von heute bildet, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Internet.

Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation dehnen sich immer weiter aus. Facebook, Twitter und Co vernetzen von Tag zu Tag mehr Menschen miteinander, und sind somit ein gefundenes Fressen für Werbeagenturen und andere Firmen.

Demzufolge ist ein wesentlicher Aspekt des viralen Marketings, den Usern der Kampagne die Möglichkeit zu schaffen, sie so einfach wie möglich unter ihren Freunden verbreiten zu können.

In unserem Beispiel hat der Anwender im Anschluss an die Bildbearbeitung die Option, das Bild mit einem Klick per E-Mail an Freude zu versenden, via Facebook oder Twitter zu veröffentlichen, den direkten Link zu kopieren, oder das erschaffene Kunstwerk als Datei auf dem Computer zu speichern.

Hiermit sind die am meisten verbreiteten  Kommunikationsmöglichkeiten auf sinnvolle Weise ausgeschöpft.

Doch damit allein wird die Aktion natürlich nicht sofort zum Triumph. Kein Mensch kommt auf die Idee eine total langweilige Aktion seinen Freunden zeigen zu wollen. Logischerweise muss die Initiative einen Gag enthalten der es Wert macht, seinen Freunden über die Aktion zu berichten.

Der Witz am BrennDing liegt darin, dass man ein Bild von sich oder seinen Freunden in das Motiv einfügen kann. Darüber hinaus regt dies zum weiteren publizieren der Aktion an. Auch die  Erstellung des eigenen Bildes ist spaßig, da die unkomplizierte Funktionsweise einen angenehmen Zeitvertreib und ein erfolgreiches Ergebnis verspricht.

Dies deutet auf ein weiteres Erfolgskriterium hin. Der Umgang mit der Aktion darf keinesfalls umständlich oder kompliziert sein. Wahrscheinlich können sie nachvollziehen, dass der hektischer Internetuser von heute keine Lust hat, sich allzu lange an einer solchen Sache aufzuhalten.

Da das BrennDing jedoch ist auf unkomplizierte Funktionsweise und einen fehlerlosen Ablauf optimiert ist, ist eine Abschreckung der Interessenten ausgeschlossen.

Selbstverständlich darf die Anwendung der Aktion nicht mit Kosten verbunden sein. Jeder noch so neugierige User wird selbst durch den kleinsten Kostenpreis sofort abgeschreckt, da allein die Mühe einer Bezahlung die Sache für ihn nicht Wert ist.

Erwartungsgemäß ist auch die Nutzung des BrennDings mit keinerlei Kosten verbunden.

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Herzlichen Dank, Daniel Pioch für den sehr interessanten Beitrag…

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Robi Lack

Social Media Fan und laufend auf der Suche nach den neuesten Trends und Impressionen im Social Web. Leistet beratende Unterstützung bei klein- und mittelständischen Unternehmen in deren Web Marketing Aktivitäten. Dozent, Blogger und teilt auch gerne Sachen im Netz die wirklich teilenswert sind.

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