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Facebook lässt ein neues Chronik Layout testen

1. November 2012

Offenbar testet Facebook ein neues Chronik Layout, mit neu nur einer einzigen Spalte. Wie InsideFacebook.com berichtet würde bei diesem Layout, falls es dann wirklich definitiv ausgerollt wird, der Zeitstrahl (Timeline) in der Mitte der Chronik wegfallen. Es gäbe nur noch eine Hauptspalte für die Beiträge und rechts davon eine kleinere Spalte für die verschiedenen Apps.

Das Problem beim jetzigen Layout ist, dass viele User durch die links-rechts Anordnung der Beiträge etwas verwirrt werden. So lange auf der rechten Seite die Apps “Aktivitäten”, “Freunde”, “Fotos” usw. angezeigt werden so lange bleiben die Beiträge auf der linken Seite in der Timeline untereinander. Unterhalb der Apps gibt es dann aber abwechselnd diese links-rechts Anordnung der Posts, die doch einige sehr unpraktisch finden.

Das will Facebook jetzt offenbar ändern. Bei der Testvariante werden alle Beiträge in einer etwas breiteren linken Spalte angezeigt und zwar schön chronologisch über- resp. untereinander. Die Apps “Aktivitäten”, “Freunde” usw. bleiben auf der rechten Seite, sind aber insgesamt schmaler. So werden beispielsweise nur noch 3 statt wie bisher 4 Fotos in einer Reihe angezeigt.
Werden keine Apps mehr angezeigt, bleibt der Platz unterhalb derer automatisch leer.

Die Zeitachse mit den Jahresangaben in der oberen, rechten Ecke bleibt, wie bis anhin erhalten.

Ob das Layout wirklich definitiv übernommen wird und die Unternehmensseiten auch davon betroffen sind, ist noch unklar. Facebook kommentiert den Test bisher nicht weiter.

Sollte Facebook das neue Layout wirklich so ausrollen und auch die Unternehmensseiten berücksichtigen, stellt sich noch die Frage, ob dann wirklich wieder mehr User auf die Chronik gehen?

Author: Robi Lack | 2 Kommentare

Die Krux mit dem Facebook EdgeRank – oder warum er eben doch berechtigt ist

23. Oktober 2012

Der Facebook Edgerank und seine Auswirkung

Seit der erneuten Überarbeitung des EdgeRank-Algorithmus von Facebook überschlagen sich die Gemüter einiger Community-Manager. Man kann (will) einfach nicht begreifen, weshalb Facebook jetzt schon wieder an der Reichweite der Seitenbeiträge geschraubt hat. Zudem bietet Facebook seit einigen Tagen auch privaten Usern an, Statusupdates gegen Bezahlung promoten zu können (ähnlich der Promoted Posts von Seiten). Dies hat bei einigen, chronischen Facebook-Nörglern natürlich sofort wieder zur Vermutung geführt, dass das Netzwerk seit dem Börsengang partout nur noch aufs Geld seiner User aus ist. Und überhaupt, dies auch der Hauptgrund sei, dass die Reichweite der Beiträge sukzessive abgebaut werde, nur damit Seitenbetreiber vermehrt Werbung schalten müssen und so mehr Geld in die Facebook Kasse spülen.

Warum ein EdgeRank-Algorithmus

Durch den Einsatz des EdgeRank sorgt Facebook (ok, eigenmächtig) für mehr Relevanz im Netzwerk, was zugegeben zu Lasten der Beitragsreichweite geht. Andererseits bietet Facebook aber Unternehmen mit recht umfangreichen Werbemöglichkeiten auch Alternativen zur zusätzlichen Reichweitenvergrösserung der Beiträge an. Nur sind die halt kostenpflichtig.
Na und? Sicher juble ich auch nicht darüber, dass schon wieder am EdgeRank herumgeschraubt wurde, aber wer kann es Facebook denn verdenken, dass sie sich stetig darüber Gedanken machen, wie man mit dieser Plattform ein gewisses Qualitätsniveau halten und gleichzeitig regelmässig (guten) Umsatz erwirtschaften kann. Jeder von uns Unternehmer würde das doch genauso machen.

Fakt ist doch, dass nebst der Zunahme der Anzahl Facebook-User auch die Menge der (irrelevanten) Beiträge zugenommen hat. Und um ein stetiges “Zumüllen” des Newsfeed der User einigermassen kontrollieren zu können wird halt der EdgeRank, der für die Sichtbarkeit der Beiträge zuständig ist, angewendet (Thomas Hutter bringst auf den Punkt). Ich würde ja nichts sagen, wenn man dagegen überhaupt nichts machen könnte. Dem ist aber bekanntlich nicht so. Wissen wir doch, dass mit qualitativ guten Posts die Aufmerksamkeit der Fans und Freunde durchaus gewonnen, und diese so dazu animiert werden können, die Seitenbeiträge zu kommentieren, liken oder zu teilen, was wiederum mehr Reichweite bedeutet .

Mehr Interessantes – weniger Belangloses

Ich bin sowieso der Meinung, dass bei der Kommunikation auf Facebook nicht selten weniger mehr wäre. Posts wie: “Guten Morgen meine Freunde, ich bringe euch Kaffee” (dabei hat der Absender mit Dutzenden von Sonderzeichen eine “duftende Kaffeetasse” kreiert), fallen bei mir genauso durch wie die unendliche Anzahl an Folien/Bilder mit Lebensweisheiten und Sprüchen, die inzwischen jedes Kind kennt und die bekanntlich auch nicht immer zutreffen. Wenn mir jemand Kaffee bringen möchte, dann herzlichen Dank. Bin aber gespannt wie er das aus Österreich (von da kommt der Absender nämlich her) zu mir in die Schweiz schaffen will, ohne dass der Kaffee dabei kalt wird ;-) . Also weg mit so absolut belanglosen Posts. “Hallo Fans, wie geht es euch?”, “Wünschen allen einen schönen Sonntag!” oder “Was meint ihr zum Wetter am Wochenende?”. Die stören meiner Meinung nach mehr als dass sie effektiven Mehrwert vermitteln, geschweige denn die Fans unterhalten.

Natürlich ist es relativ wie interessant ein Facebook Beitrag tatsächlich ist. Ein Post zu einem Blogbeitrag über die Features des neuesten Apple-Handys kann für Apple-Fans durchaus interessant sein, wird aber die meisten Durchschnitts-Android-User wohl kaum brennend interessieren. Was wiederum beweist, dass die Zielgruppenanalyse auf Facebook nach wie vor das A und O ist. Was wollen unsere “Fans” von uns hören? Facebook Insights lässt grüssen ;-)
Auch die oft empfohlene Off-Topic Kommunikation (ausserhalb des eigentlichen Themas) heisst nicht automatisch, dass einfach belangloses Zeugs gepostet werden kann/soll.

Ich kenne niemanden der eine Facebook-Seite einfach nur aus Spass betreibt. Alle Unternehmen, die konsequentes Facebookmarketing betreiben, verfolgen damit bestimmte Ziele. Und wollen wir am Ende des Jahres nicht alle auch mehr Umsatz in der Kasse haben? Wenn mir Facebook also die Möglichkeit bietet mein Unternehmen gratis bekannt zu machen, was spricht denn dagegen diesen Effekt mit einigen Werbe-Franken (-Euros) noch zusätzlich zu verstärken? Bei gutem Facebookmarketing bekomme ich ja diese Einsätze alleweil wieder retour, wenn dafür mein Unternehmen resp. meine Produkte vermehrt weiterempfohlen werden.

Täglich sehe ich wie Unternehmen in Tages- und Wochenzeitungen Inserate schalten, die wesentlich mehr kosten als Facebook Ads und erst noch viel tiefere Reichweiten haben. Vom Streuverlust, da ja kaum ein gutes Targeting möglich ist, wollen wir gar nicht reden. Ich bin überzeugt, dass mit einem Teil dieses Budgets auf Facebook bessere Resultate erzielt werden könnten.

Qualitativ gutes Marketing kostet immer etwas

Wer sich also für Facebook als Marketinginstrument entscheidet, der muss sich bewusst sein, dass er nicht nur für die Kontoerstellung/-einrichtung, Strategie und das Community-Management Budget bereitstellen muss, sondern auch für das Promoten der Seite insgesamt. Dazu gehört auch das Pushen einzelner Seitenbeiträge, beispielsweise mit “Promoted Posts” usw.

Die Zeiten auf Facebook haben sich geändert, das ist klar. Facebookmarketing lohnt sich aber definitiv immer noch – sofern man “EdgeRank gerecht” vorgeht.

 

Author: Robi Lack | 3 Kommentare

Social Media für KMU. Wenn man richtig organisiert ist.

20. September 2012

Eins vorweg: so einfach wie unten im Video gezeigt, funktioniert Social Media Marketing für KMU natürlich nicht ;-) .

Doch der Ansatz ist absolut richtig. Die Unternehmer die es verstehen die neuen Medien, auch mit Hilfe der modernen Technik, richtig zu bedienen, werden ihren Mitbewerbern, welche  noch “klassisch unterwegs sind”, immer eine Nasenlänge voraus sein.

Bevor Sie sich jetzt aber sofort ein Smartphone oder Tablet zulegen und sich eine ganze Serie von Social Media Accounts einrichten, gilt es sich zuerst darüber im Klaren zu werden, was, wann und wie eingesetzt werden soll. Kaufen und anmelden ist keine Hexerei. Die Geräte und Netzwerke im Sinne einer geeigneten und effizienten Strategie zu nützen wird schon schwieriger.

Nicht unbedingt die Menge der Social Media Accounts (obwohl hier auch gilt, weniger ist oft mehr), sondern vielmehr deren richtiges Handling ist die grosse Herausforderung in den Social Media. Kommunikationsaufbau, Fangewinnung, Interagieren und überhaupt, die Überwachung der ganzen Aktivitäten benötigt  Zeit und Know-how. Eine gute Vorbereitung und Planung ist daher unumgänglich. Dies ist übrigens auch die Botschaft des Werbeclips. Hootsuite ist nämlich ein Social Media Aggregator, der es erlaubt die Aktivitäten eines Users und die dessen Freunde, Fans, Follower usw. zu verfolgen und dadurch die ganze Kommunikation zu koordinieren.

Social Media Marketing, ja (unbedingt) – aber nur mit der Überlegung wie Sie sich das ganze möglichst bequem und einfach einrichten können.

Jetzt muss nur Ihre Bank auch noch in den sozialen Netzwerken unterwegs sein ;-)

 

Author: Robi Lack | 2 Kommentare
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