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Akismet – Das WordPress-Plugin gegen Spam

15. August 2012

Wer einen Blog betreibt, kennt das Problem: Oftmals tauchen Kommentare von Spammern auf. Wem das Lesen aller Kommentare zu mühselig erscheint, für den gibt es eine ganz einfache Lösung in Form eines WordPress-Plugins.

Das Plugin „Akismet“ schafft als Spamfilter Abhilfe. Akismet dient dazu, Spam in Form von Links Trackback-Spam sowie Spam-Kommentare herauszufinden. Dazu geht das Plugin regelmäßig sämtliche vorhandenen Blogs durch und entscheidet, ob es sich bei einzelnen Kommentaren um Spam handelt oder nicht. Die einzelnen Informationen, die das Plugin durch einen Algorithmus hierbei sammelt, werden miteinander kombiniert und mit den Spam-Regeln des Plugins abgeglichen.

Entscheidet Akismet, dass es sich um Spam handelt, werden die jeweiligen Kommentare in der Administratorenansicht unter “Comments” für eine Dauer von zwei Wochen abgespeichert. Hier können und sollten Sie sich die Kommentare als Administrator unbedingt selbst noch einmal ansehen und beurteilen, ob Sie diese freigeben möchten oder nicht. Werden die Kommentare nicht von Ihnen freigegeben, löscht Akismet diese nach zwei Wochen von selbst.

Nützlich ist in diesem Zusammenhang auch, dass Sie als Administrator anhand einer sehr ausführlichen „History“ genau nachverfolgen können, welche Kommentare das Plugin als Spam identifiziert hat und welche nicht.

Interessant ist auch, dass sie mit Hilfe dieses Plugins als Administrator einsehen können, wie aktiv Ihre Nutzer sind und welche Anzahl an Kommentaren diese bereits insgesamt gepostet haben.

Um Akismet zu nutzen, benötigen Sie einen API-Key, also eine Zugangs-Berechtigung, die Sie sich zuvor herunterladen müssen. Den erhaltenen API-Code tragen Sie dann in die Optionen des Plugins ein.

Wichtig ist, dass Sie wirklich regelmäßig die von Akismet gefundenen Spam-Kommentare kontrollieren. Auf diese Weise gewährleisten Sie, dass Kommentare von Nutzern nicht aus Versehen gelöscht werden, denn: Wurde der Kommentar eines Users einmal fälschlicherweise als Spam erkannt, kann dieser von diesem Zeitpunkt an nicht mehr im Kommentarbereich interagieren – das verärgert die User und kostet Sie im schlimmsten Fall Ihr gutes Image.

Nichtsdestotrotz: Ein sehr nützliches Plugin, um unliebsamen Spam fernzuhalten.

Author: Alexandra | Keine Kommentare

Marketing-Erfolg durch Facebook-Gewinnspiele – Was ist eigentlich erlaubt?

19. Juli 2012

Unternehmen, die über eine Facebook-Seite verfügen setzen über Gewinnspiele Anreize, um die Nutzer bei Laune zu halten und die Fangemeinde zu erweitern – das gehört quasi zum guten Ton des Social Media-Einsatzes. Sofern Unternehmen die Facebook-Guidelines hierzu beachten und über das notwendige Budget verfügen, können Gewinnspiele ein sehr effektives Instrument sein, um die Community zu aktivieren.

Nachdem wir neulich darüber berichtet haben, welche Aktionen im Rahmen von Facebook-Gewinnspiele verboten sind zeigen wir nun auf, welche Handlungen explizit erlaubt sind.

Der „Gefällt mir“-Button darf  nur dann als Schaltfläche für Abstimmungen genutzt werden, so lange es sich nicht um einen monetären Gewinn handelt – wenn  es beispielsweise darum geht, den „aktivsten Nutzer der vergangenen Woche“, durch den Community-Verantwortlichen, zu küren. In diesem Fall dürfen auch eigene Voting-Mechanismen im Rahmen einer Abstimmung genutzt werden, jedoch nicht die Facebook-Votings. Der gekürte Nutzer darf zudem in der Timeline des Unternehmens veröffentlicht werden.

Quasi eine Ausnahme von dieser Regelung sind die so genannten Fangates – hier müssen die Nutzer erst den „Gefällt-mir“-Button betätigen, um dann anschließend ein Formular weitergeleitet zu werden, welches zur Teilnahme am Gewinnspiel berechtigt.

Erlaubt sind auch Applikationen, die es ermöglichen, unter den Nutzern beispielsweise das „Geburtstagskind des Monats“ zu wählen. Hierfür sind jedoch zwingend die Facebook-Applikationen vorgeschrieben, da die Nutzer zuerst aus rechtlichen Gründen den Teilnahmebedingungen zustimmen müssen. Der Nutzer erklärt sich damit bereit, dass sein Foto zu Werbezwecken verwendet werden  darf.

Im Rahmen dieser Applikation bietet es sich an, regelmäßig Geburtstagskinder zu küren und sie in der Facebook-Timeline vergrößert erscheinen zu lassen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Bild des Geburtstagskinds kurzfristig als Titelbild einzubinden. Das fördert die Identifikation der Nutzer mit dem Unternehmen und löst Interaktivität aus – so macht es auch der Kekshersteller OREO auf Facebook.

Quelle: https://www.facebook.com/oreo

 

Ebenso erlaubt ist, dass bereits aktive Nutzer ihre Freunde und Bekannten für die Unternehmensseite gewinnen und hierfür kleine Incentives erhalten, wie z.B. das Erhöhen der Gewinnchancen bei einem Facebook-Gewinnspiel. Folgen diese der Facebook-Einladung und werden Fan der Facebook-Seite, so hat das „Members-get-Members“-Prinzip funktioniert.

Viele Unternehmen benutzen auch bereits das „incentivierte Einchecken“ in bestimmten Orten. Hierzu müssen sich Nutzer, wenn sie sich beispielsweise in einem bestimmten Laden oder Café befinden, via Facebook an diesem Ort markieren. Ist dies geschehen, belohnen Unternehmen die Nutzer mit Incentives. Das ist erlaubt und eine sehr interessante Möglichkeit, um die Nutzer zu aktiven und interessierten Fans werden zu lassen und gleichzeitig neue Fans auf das Unternehmen aufmerksam werden zu lassen. Viele Cafés locken damit schon Kundschaft in die Lokale, indem sie nach dem Einchecken auf Facebook mit einem gratis Kaffee oder Eis werben.

 

Author: Alexandra | 6 Kommentare

Facebook erweitert die Erfolgskontrolle – Messung der mobilen Reichweite und Impressions

13. Juli 2012

Als Inhaber einer Unternehmensseite bei Facebook wird man oft mit Neuentwicklungen konfrontiert. Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, dass Facebook die Statistiken der Administratorenansicht verbessert hat, um eine schnelle und einfache Erfolgskontrolle zu ermöglichen. Vor ein paar Tagen kamen nun wieder einige Neuerungen hinzu, welche die Facebook-Erfolgskontrolle noch transparenter gestalten sollen.

Wer bisher dachte, Facebook zähle automatisch die Reichweite der mobilen Ansicht der Facebook-Page hinzu, hat weit gefehlt. Eigentlich überraschend, denn bisher wurde von Facebook nicht kommuniziert, dass die mobilen Plattformen bisher gar nicht mitgemessen werden.

Diese Funktion gibt es nun wahrhaftig erst seit ein paar Tagen, im Zuge der Statistik-Erweiterungen von Facebook. Wahrscheinlich haben Sie deshalb auch bereits bemerkt, dass die Reichweite Ihrer Posts sehr stark zugenommen hat.

Quelle: http://www.idgbusinessmedia.de/sites/idgmedia.urtech.de/files/berblick.png

Im Rahmen einer weiteren Änderung von Facebook geht es um die so genannten „Impressions“, also die Gesamtzahl der Aufrufe Ihrer Unternehmensseite. Facebook lädt, beim Aufrufen der aktuellen News nun nur noch die letzten zehn aktuellen Beiträge– vorher waren es um die zwanzig Posts. Wer nun mehr als die zehn letzten Beiträge lesen möchte, muss auf der Facebook-Seite nach unten scrollen, damit weitere Posts geladen werden. Bei jedem neuen Laden der Beiträge werden diese als Impressions gezählt.

Der Vorteil: Auf diese Weise gewährleistet Facebook, dass die News nun zum Einen schneller laden und zum Anderen, dass auch die Impressions genauer gemessen werden können – denn so kann Facebook nachvollziehen, wie viele Nutzer bewusst die letzten Meldungen sehen wollten.

Allerdings sollten Sie gerade die letzte Neuerung auch kritisch beurteilen – Die Änderung der Impressions ist mehr Effekthascherei als sinnvolles Kontrollinstrument. Natürlich steigt die Anzahl der Impressions auf diese Weise enorm und die positiven Statistiken kommen bei Marketing-Verantwortlichen und Managern sicher gut an. Eine sinnvolle Erfolgskontrolle wird auf diese Weise jedoch nicht unbedingt gewährleistet, deshalb sollten Sie die Statistiken von Facebook immer wieder kritisch hinterfragen.

 

Author: Alexandra | Ein Kommentar
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