Erfolgsfaktoren für Social Media

…aus der Serie:

“Social Media Mar­ke­ting, aus der Pra­xis – für die Pra­xis”

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So, jetzt weiss auch ich was Daniela Katzenberger und Social Media miteinander zu tun haben. Sie wissen es nicht? Ja dann haben Sie den gestrigen Blogbeitrag von Mario Carla offenbar verpasst. Das sollten Sie dann unbedingt noch nachholen.

Doch nun zu den Erfolgsfaktoren…

…vor allem der Einstieg ins Social Media Marketing ist zeitaufwändig und darf von Unternehmen nicht unterschätzt werden. Bekanntlich spielen bei der Planung verschiedenste Faktoren hinein. Technik, Personalressourcen, welche Dienste und Applikationen sollen verwendet werden usw. um nur einige zu nennen.

Hier sind einige Erfolgsfaktoren aufgeführt, die Sie auf jeden Fall berücksichtigen sollten, soll der Einstieg ins Social Media Marketing gelingen.

1. Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen

Finden Sie heraus wo sich Ihre Zielgruppe im Social Web aufhält. Was und wie kommuniziert sie dort? Hören Sie eine Weile zu und beteiligen Sie sich dann nach und nach an den Diskussionen. Achten Sie darauf, dass Sie gleich wie Ihre Zielgruppe kommunizieren. Ihre Kommunikationsart darf nicht wie ein “Fremdkörper” wirken.

2. Bieten Sie einen wirklichen Mehrwert für Ihre Leser

Bevor Sie einen Kommunikationskanal einrichten, überlegen Sie sich, ob überhaupt und was kommuniziert werden soll. Wenn Sie nichts zu sagen haben, dann lassen Sie es. Ihre Beiträge müssen dem Leser einen Nutzen bringen. Entweder wird er aus 1. Hand informiert, er kann etwas lernen oder das Gebotene bietet ihm im Business oder Persönlich einen Vorteil.

3. Eine offene, positive Einstellung gegenüber neuen Tools, Veränderungen, Entwicklungen und Chancen

Es gibt eine Menge an Tools und Diensten die die Kommunikation innerhalb der sozialen Medien steuern und überwachen können. Die meisten dieser Hilfsmittel erlauben vor allem eins, nämlich ein bequemeres und somit zeitsparendes Kommunizieren. Deshalb ist wichtig, dass Sie gegenüber diesen Instrumenten eine positive Einstellung entwickeln. Denn nur so können Sie auch Ihre Mitarbeiter davon überzeugen, den neuen Techniken offen zu begegnen. Das erleichtert auch ein Experimtieren, um festzustellen welche Kommunikationsmethode für Ihr Unternehmen am ehesten in Frage kommt, resp. am effektivsten ist.

4. Reagieren Sie möglichste flexibel auf Veränderungen

Social Media steckt teilweise noch in den Kinderschuhen. Daher können Sie davon ausgehen, dass es in nächster Zeit noch einiges an Änderungen und Neuerungen geben wird. Wenn Sie jetzt schon mitmachen, haben Sie in kurzer Zeit bereits einen Wissensvorsprung gegenüber Ihren Mitbewerbern. Auch die Offenheit in der Kommunikation muss sich zuerst in den Köpfen der Teilnehmer festsetzten. Social Media ist ein sich ständig ändernder Prozess, der Felxibilität und Anpassungsfähigkeit verlangt.

5. Mut zu Fehlern

Denn die werden Sie unweigerlich machen. Niemand ist unfehlbar, deshalb nehmen Sie es gelassen. Sehen Sie Kritik (Feedback) als Chance sich und Ihr Produkt zu verbessern. Nehmen Sie aber auch nicht gleich jede einzelne Kritik als bare Münze. Setzen Sie sich mit den Kritikern positiv auseinander, das stärkt ihr eigene Reputation.

6. Disziplin

Sie werden feststellen, wenn Sie nicht klare Ziele und eine gute Strategie haben, es schwierig wird, ich behaupte sogar fast unmöglich sein wird, erfolgreich zu werden. Stimmt aber der Weg, haben Sie die Planung gut und seriös durchgeführt, dann brauchen Sie “nur noch” Disziplin um die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Social Media ist wie ein grosser Jahrmarkt. Ehe man sich´s versieht,  wird man abgelenkt und verläuft (verzettelt) sich vor lauter Angeboten. Arbeiten Sie also fokussiert.

7. Bringen Sie Zeit mit

Und räumen Sie die auch Ihren Mitarbeitern ein. Es gibt nichts schlechteres als einen Dialog zu unterbrechen, nur weil man keine Zeit mehr hat. Auch unbeantwortete Fragen der Comunity schaden über kurz oder lang Ihrer Reputation. Seien Sie sich bewusst, wenn Sie ja sagen zu Social Media, Sie auch ja sagen zur Bereitschaft mehr Zeit zu investieren.

8. Bereitschaft, grundsätzlich in Social Media zu investieren

Verschiedene Experten vergleichen Social Media mit einem Marathon. Und das ist es auch. Betrachten Sie deshalb Social Media als ein langfristiges Engagement. Beteiligen Sie sich erst, wenn Sie wirklich sicher sind, dass Sie die Voraussetzungen (siehe Pt. 1 bis 7) mitbringen, und Sie und vor allem auch Ihr Unternehmen für diese Aufgabe gerüstet sind.

9. Bleiben Sie locker

Kommunizieren Sie mit Ihrer Zielgruppe locker und zwanglos (siehe auch Punkt 1). Denn wenn Sie sich in den Dialogen verkrampfen entsteht eine “künstliche Barriere” und der Funken, den es benötigt um den “Gegenüber” zum reagieren (Interaktion) zu bringen, kann nicht rüberspringen. Auf den Plattformen mit den lockersten Gesprächsthemen ist bekanntlich auch am meisten los.

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Weiterführende Links

Einen etwas anderen Ansatz aber nicht minder Interessant verfolgt Helge in seinen Blog

Hier noch eine pdf-Datei zum gleichen Thema – etwas ausführlicher

Yoosocial hat zum Thema Erfolgsfaktoren auch eine Grafik bereitgestellt

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Robi Lack

Social Media Fan und laufend auf der Suche nach den neuesten Trends und Impressionen im Social Web. Leistet beratende Unterstützung bei klein- und mittelständischen Unternehmen in deren Web Marketing Aktivitäten. Dozent, Blogger und teilt auch gerne Sachen im Netz die wirklich teilenswert sind.

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