Social Media Marketing – Praxisbeispiele aus der Fitness- und IT-Branche – Teil 5

Wie bereits in den letzten Blogbeiträgen vorgestellt, macht das Social Media Marketing nicht vor einer bestimmten Branche halt, denn: Auch in der Fitnessbranche ist dieser Trend nun angekommen. Ein Praxisbeispiel, vor allem bezüglich der Kommunikation über die eigene Webseite, stellt die Online-Plattform Evivi.de dar.

Die Plattform hat es sich zum Ziel gesetzt, die Fitnessbranche für den Endverbraucher transparenter zu gestalten und das Qualitätsbewusstsein in diesem Bereich zu erhöhen, da Kunden zumeist erst nach Vertragsabschluss bemerken, dass sie unzufrieden sind.

Den Kunden von Evivi.de wird die Möglichkeit geboten, anhand rund zwanzig verschiedener Kriterien Trainer und Fitnessstudios miteinander zu vergleichen. Als Kategorien dienen dabei beispielsweise Orte, Kinderbetreuung und Alter. So wird gewährleistet, dass der Endkunde das optimale Sportprogramm und –studio für sich findet.

Die Plattform Evivi.de vergleicht also für Sportbegeisterte Fitnessstudios und Personal Trainer, um dann wiederum interessierte Kunden und die entsprechenden Fitnessstudios zusammen zu bringen. Hierfür eignet sich das Social Media Marketing hervorragend:

Um den Kunden einen Mehrwert zu bieten, gibt es regelmäßige Blog-Fachbeiträge zum Thema Gesundheit und Sport. Daneben wird auch der kommunikative Austausch der Nutzer untereinander gefördert – aber auch der mit Fitnessstudios und Trainern. Hierfür wären Soziale Netzwerke wie Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter gedacht, um mit der Zielgruppe direkt in Kontakt zu treten. Es fällt aber auf, dass noch der grösste Teil der Kommunikation über die Webseite läuft. Ein Konzept für die konkrete Nutzung von Facebook (evtl. eine Seite statt eine Gruppe?) und regelmässigere Infos über Twitter, würden dazu beitragen, dass auch über diese Kanäle mehr Gespräche entstehen würden.

Fitnessstudios und Trainer, die auf der Evivi-Plattform aktiv sind, können diese als effektives Instrument zur Neukundengewinnung nutzen – vorausgesetzt natürlich, dass deren Kundenbewertungen positiv ausgefallen sind. Zudem wird hier die Möglichkeit geboten, das Angebot detailliert und transparent darzustellen, um die Kunden adäquat zu informieren. Unterstützt werden diese Angebote zudem durch Videos und Fotos.

Die ganze Social Media Palette im Einsatz

Ein weiteres Erfolgsbeispiel für die Nutzung von Social Media Marketing findet sich in der Telekommunikations- und IT-Branche wieder. Der Konzern „Deutsche Telekom“ nutzt die Sozialen Netzwerke, um mit den Kunden zu kommunizieren und Problemlösungen zu finden.

Via Twitter, unter dem Titel „Telekom hilft“, können Kunden ihre Probleme schildern und das Soziale Netzwerk somit als Alternative zur kostenpflichtigen Telefonhotline wählen. Bilder von den Mitarbeitern auf der Twitter Startseite, die mit den Kunden kommunizieren, lassen die Kontaktaufnahme persönlich und authentisch erscheinen.

Bei Facebook  finden Nutzer interessante Beiträge über Neuigkeiten in dem Unternehmen, Selbsteinschätzungstests zum Beispiel zum Telefonverhalten und im Zusammenhang stehende Videos. Rund 19.000 Fans gefällt, wie die Telekom Facebook nutzt. Auf Facebook können die Fans, im Rahmen von Werbeaktionen, als Testnutzer fungieren. Das steigerte in der Vergangenheit die Kundenzufriedenheit, denn die positiven Bewertungen der Testnutzer steigerten durch Mund-zu-Mund-Propaganda das Ansehen des Unternehmens. Schade dass das Fan-Gate nicht als Standard-Reiter eingerichtet ist und der Erstbesucher dadurch direkt auf der Pinnwand landet und das Telekom-Angebot (Übersicht) so gar nicht zu Gesicht bekommt.

Zusätzlich werden die Kunden über einen unternehmenseigenen Blog und einen Youtube-Kanal informiert. Auch hier steht die Hilfsbereitschaft der Service-Mitarbeiter – eingebettet in eine amüsante Szenerie – im Vordergrund:


Weitere Erfolgsbeispiele finden Sie im nächsten Blogbeitrag.

 

Weitere Beiträge zu dieser Serie:

Best Practice bekannter Unternehmen – Teil 1

Best Practice bekannter Unternehmen – Teil 2

Best Practice bekannter Unternehmen – Teil 3

Best Practice bekannter Unternehmen – Teil 4

 

Alexandra

Autorin: Ich heisse Alexandra Stangl. Meinen Bachelor-Abschluss habe ich an der Hochschule Zweibrücken mit der Studienrichtung „Mittelstandsökonomie“ absolviert, unweit von meinem Heimatort Kaiserslautern. Aktuell wohne ich in der Weltstadt mit Herz „München“, da ich dort zurzeit an der Hochschule meinen Master im Bereich Marketing-Management mache. Ich blogge in diesem Blog zu den Themen Social Media Marketing und Online Marketing.

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